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Jusletter IT
Die Zeitschrift für IT und Recht

20. Februar 2013



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Liebe Leserinnen und Leser

Diese Februar-Ausgabe von Jusletter IT bietet schon traditionsgemäß dem – nunmehr bereits 16. – Internationalen Rechtsinformatik Sympsion IRIS 2013 die elektronische Plattform zur Verteilung der wissenschaftlichen und praktischen Ergebnisse der internationalen Rechtsinformatik mit Schwerpunkt in den deutschsprachigen Ländern. Der gedruckte Tagungsband wird im Verlag der OCG books@ocg.at veröffentlicht. Herausgeber sind die Editoren von Jusletter IT sowie Walter Hötzendorfer, der dankenswerterweise für diesen Jusletter IT als Gasteditor fungiert.

Diese Ausgabe umfasst neben dem Motto «Abstraktion und Applikation» die folgenden Themengruppen:

  • Theorie der Rechtsinformatik
  • Rechtsinformation & Suchtechnologien
  • Juristische Informatik-Systeme & Anwendungen
  • Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
  • E-Government
  • Open Government
  • E-Democracy
  • Elektronische Rechtsetzung
  • E-Procurement
  • Rechtstheorie
  • Recht und Sprache
  • Rechtsvisualisierung / Multisensorisches Recht
  • IT-Recht
  • Datenschutz
  • E-Commerce
  • Urheberrecht

Zum Generalthema «Abstraktion und Applikation»:

Durch Abstraktion soll die Sicht auf das Wesentliche fokussiert werden. Im Recht wird den konkreten Elementen und deren Merkmalen eine Struktur gegeben, vornehmlich mittels Begriffen. Diese Generalisierung und deren formale Abbildung bilden die Basis für die vielschichtige Repräsentation des Rechts (Text, Kommentar, Rechtsontologien, logische Strukturen, Visualisierungen etc.). In der Informatik ist die Abstraktion eine wesentliche Grundlage der Modellbildung und somit der Entwicklung von Software. In beiden Disziplinen und somit auch in der Rechtsinformatik ist die Abstraktion die wichtigste Methode zur Reduktion von Komplexität.

Die Applikation ist eine Anwendungssoftware zur Lösung von Benutzerproblemen. Sie ist die Praxis zur Theorie und zur Abstraktion. Die App ist eine Anwendung für Smartphones und Tablet-Computer. Während die Abstraktion eine sehr lange Tradition hat, sind die Applikation und die App eine junge Entwicklung. Komplexe Vorgänge sollen benutzerfreundlich mit Hilfe einer Smartphone-Anwendung unterstützt werden, was wiederum einer Abstraktion (und Vereinfachung) bedarf. Für das Recht bringt die App die Herausforderung, komplexe Suchanfragen und Dokumente in einfacher und benutzerfreundlicher Form darzustellen.

Die Vielfalt der anderen Themen ist am besten durch die Lektüre der Leads bzw. der Beiträge zu erfassen. Datenschutz, Rechtsinformation und Suchtechnologien, E-Government, E-Democracy und Rechtsvisualisierung/Multisensorisches Recht sind die Schwerpunkte dieser Ausgabe; wie üblich ergänzt durch ein breites Spektrum von Beiträgen zum IT-Recht. Open Government und Open Data zeigen die Bedeutung der Rechtsinformatik als Wegbereiter einer transparenten und partizipativen Gesellschaft. Die Beiträge zu Recht und Sprache weisen auf  die wachsende Bedeutung der textbasierten Rechtslinguistik hin.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

 

Erich Schweighofer Franz Kummer Walter Hötzendorfer
Erich Schweighofer Franz Kummer und als Gasteditor
Walter Hötzendorfer
Herausgeber,
ao. Univ.-Professor
Herausgeber,
Mitinhaber Weblaw AG
 
Wien, AT Bern, CH  

 

Direkt zum Inhaltsverzeichnis

 

deutsche Version | Table of Contents

Online edition


Dear Reader,

In this February issue of Jusletter IT, a forum is traditionally offered for the - now already 16th - International Legal Informatics Symposion IRIS 2013. The electronic dissemination of scientific and practical results should be supported in the international legal informatics community with a particular focus to those in German speaking countries. The printed proceedings will be published with books@ocg.at, the publishing branch of the OCG. Editors of this Jusletter IT are the main editors and Walter Hötzendorfer who kindly acts for this Jusletter IT as a guest editor.

This edition covers besides the moto «abstraction and application» the following themes:

  • Theory of legal informatics
  • Legal information & search technologies
  • Legal informatics systems & applications
  • Knowlege-based process management in administrative networks
  • E-Government
  • Open Government
  • E-Democracy
  • E-Law-making
  • E-Procurement
  • Legal theory
  • Law and language
  • Legal visualisation/multisensory law
  • IT law
  • Data protection
  • E-Commerce
  • Copyright law

On the general topic «abstraction and application»:

By abstraction, the view should be focused on the essentials. In law, concrete elements and its characteristics is given a structure, particularly by means of concepts. This generalization and its formalisation constitutes the basis for the multi-layered representation of the law (text, commentary, legal ontologies, logical structures, visualisations, etc.). In computer science, abstraction is a main basis of modeling and thus the development of software. In both disciplines, and hence also in legal informatics, abstraction is the primary way to reduce complexity.

The application is a software to solve user problems. It is the practice to theory and abstraction. The app is an application for smartphones and tablet computers. While the abstraction has a very long tradition, the application and the app are a recent development. Complex processes should be supported by means of a user-friendly smartphone application, which in turn requires an abstraction (and simplification). In law, the app opens a challenge for processing complex queries and documents in a simple and user-friendly form.

The variety of other topics is best captured by reading  the leads or the contributions. Data protrection, legal information and search technologies, E-Government, E-Democracy and legal visualisation/multisensory law are the focus of this issue, as usual supplemented by a wide range of IT law contributions. Open Government and Open Data demonstrate the importance of legal informatics as a pioneer for a transparent and participatory society. The contributions to law and language point to the growing importance of text-based legal linguistics.

Having said this, we hope you enjoy reading this issue!

 

Erich Schweighofer Franz Kummer Walter Hötzendorfer
Erich Schweighofer Franz Kummer and as guest editor
Walter Hötzendorfer
extr. Univ.-Professor Founder Weblaw AG  
Vienna, Austria Bern, Switzerland  

 

 Inhaltsverzeichnis
 
Vorwort
Erich Schweighofer / Walter Hötzendorfer / Franz Kummer, Vorwort zum Tagungsband des Internationalen Rechtsinformatik Symposions (IRIS) 2013
 
Zum Generalthema: Abstraktion und Applikation
Friedrich Lachmayer / Erich Schweighofer, Abstraktion und Applikation
Reinhard Riedl, Die Kompetenz zur Abstraktion als Informatik-Erfolgsfaktor
 
Theorie der Rechtsinformatik
Herbert Fiedler, 50 Jahre Rechtsinformatik in Deutschland - Von den Anfängen bis zur aktuellen Rechtspolitik
 
Rechtsinformation & Suchtechnologien
Helmut Weichsel, Rechtsinformationssystem RIS – Update 2013
Matthias Kraft, Wie juristische Apps miteinander kommunizieren können
Nadine Pertl, Lindeonline App - Die Bibliothek auf dem Smartphone
 
Juristische Informatik-Systeme und Anwendungen
Gregor Völtz, Die juristische Web-App MICRO-LAW: Aufschlag zu einem Information-Retrieval-System des Verbraucherschutzes
Wolfgang Kienreich / Gunnar Schulze / Elisabeth Lex / Stefan Rapp, Eine Kombination von Regelbasierten und Statistischen Verfahren für die Hierarchische Klassifikation von Juristischen Dokumenten
Sascha Alber / Marcus Elzenheimer, Modellqualität in der agilen Entwicklung: Eindämmung von Missbrauch durch pragmatisch gerechtfertigte Lösungen
Alexander Konzelmann, Konvertierung juristischer Datenbankinhalte von XML zu JSON
Felix Gantner, Abstrakte Normbeschreibung und automatisierte Textgenerierung
Thomas J. Lampoltshammer / Thomas J. Heistracher / Sandro Kapeller, PRDLWorkflow - A Language-based Expert System for Data Privacy
Johannes Scharf, Abstraktion als Grundlage der automatisierten Vollziehung
 
Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Dagmar Lück-Schneider, Sprachebenen in der Geschäftsprozessmodellierung
Sebastian Bräuer / Ralf Knackstedt / Martin Matzner, Akteursübergreifende Informationsflussanalyse am Beispiel der Schnittstellen zwischen Bauprozess und Verwaltung
Michael Tonndorf, Effiziente Geschäftsprozesse als Grundlage einer modernen Verwaltung in Deutschland
Peter Schilling, Wechselwirkung Gesetzgebung-Prozessoptimierung am Beispiel P23R
Petra Bilke, Zusammenhänge von Qualitäts- und Geschäftsprozessmanagement am Beispiel von Prozessbetrachtungen im Umwelt- und Naturschutzamt Tempelhof-Schöneberg im Rahmen von Zertifizierungsüberlegungen nach DIN EN ISO 9001
Irene Krebs, Vernetztes Leben - Optimierung von Prozessen zur Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Menschen
Tanja Röchert-Voigt / Christof Thim, GPM als Instrument zur koordinierten Erstellung neuer Verwaltungsleistungen
 
E-Government
Roland Traunmüller / Michel R. Klein, Reflections on Administrative Decision Making
Arthur Winter, Die Virtualisierung von Basisdaten unterschiedlicher Register
Peter Kustor, Der neue EU-Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung, die elektronische Signatur und andere Vertrauensdienste
Maika Büschenfeldt / Margit Scholl, Das Organisationsmodell im Anwendungsmodell: Zauber und Herausforderung des Einsatzes von Web 2.0 Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung
Peter Schilling, Tiefgreifendes Umdenken in Politik und Führungsebene ist ein Erfolgsfaktor der Verwaltungsmodernisierung
Sandra Tscheliesnig / Robert Weinzettl, Die österreichische Transparenzdatenbank – Ziele, Nutzen und technische Umsetzung
Alexandra Kappl, Die österreichische Transparenzdatenbank – Die rechtlichen Rahmenbedingungen
Clemens Wass / Paolo Dini / Toni Eiser / Thomas J. Heistracher / Thomas J. Lampoltshammer / Giulio Marcon / Christian Sageder / Prodromos Tsiavos / Radboud Winkels, OpenLaws.eu
Christian Loibnegger, Wiener Charta – Zukunft gemeinsam leben
Kurt Fleck / Carl-Markus Piswanger, Social Media zwischen Verwaltung und Wirtschaft – ein Überblick über die Ergebnisse einer Studie des BRZ
 
E-Democracy
Niombo Lomba / Robert Müller-Török, Infrastruktur als notwendige Voraussetzung für elektronische Bürgerbeteiligung – Der Baden-Württembergische Ansatz
Birgit Schenk / Margit Gäng, E-Partizipation - Möglichkeiten und Grenzen bezogen auf die Stadt Sindelfingen
Alexander Balthasar, Grenzen direkter Demokratie (in der Legislative)
Jurlind Budurushi / Maria Henning / Melanie Volkamer, Wählen in beliebigen Wahlbezirken: Ein neuer Wahlkanal
Alexander Prosser, Richtlinie 93/109/EG und In-Memory Computing
Klaus Diehl, Wege zur Schaffung der Vertrauenswürdigkeit und Integrität des Wahldiensteanbieters am Beispiel eines Wahlschutzbeauftragten
Gregor Wenda, ISO-Zertifizierung für Wahlbehörden?
Stephan Neumann / Anna Kahlert / Maria Henning / Hugo Jonker / Melanie Volkamer, Informatische Modellierung der Prinzipien des gesetzlichen Gestaltungsspielraums im Hinblick auf Wahlsysteme
Barbara Posch, Die Novelle der PSI-Richtlinie - bisherige Entwicklungen
Alexander Balthasar / Alexander Prosser, Open Data = All public data for free? Fragen anhand der bevorstehenden Änderung der PSI-Richtlinie
Robert Stein, «Volksbegehren goes online»
 
Elektronische Rechtsetzung
Günther Schefbeck, Workshop «Elektronische Rechtsetzung»
Günther Schefbeck, Konsultationsverfahren im politischen und normativen System – Von der Abstraktion zur Applikation
Dimitris Koryzis / Fotis Fitsilis / Günther Schefbeck, Moderated Policy Discourse vs. Non-moderated Crowdsourcing in Social Networks – a Comparative Approach
Dimitris Spiliotopoulos / Günther Schefbeck / Dimitris Koryzis, Obtaining Societal Feedback on Legislative Issues through Content Extraction from the Social Web
 
E-Procurement
Philipp Götzl, Strategisches Verhalten des Bieters bei elektronischen Vergaben
 
Rechtstheorie
Marie-Theres Tinnefeld / Friedrich Lachmayer, Menschenwürde und Datenschutz
Vytautas Cyras / Friedrich Lachmayer, Situation versus Case and Two Kinds of Legal Subsumption
Marijan Pavcnik / Friedrich Lachmayer, Die Bedeutung (das Gewicht) der Rechtsprinzipien
Takashi Izumo, Die Anwendbarkeit von Ontologie-Editor HOZO auf die Rechtswissenschaft
Robert Müller-Török / Werner Faßrainer, Rang, Ranking und Wert - eine kritische Betrachtung aus Sicht von Philosophie und Ökonomie
 
Recht und Sprache
Bettina Mielke / Christian Wolff, Österreichisch-deutsche Rechtssprache kontrastiv. Eine corpuslinguistische Analyse
Bartholomäus Wloka / Gerhard Budin / Werner Winiwarter, Machine Translation, Language Analysis, and Mobile Applications in the Terminology Domain
Erich Schweighofer, Juristische Thesauri und Rechtssprache
 
Rechtsvisualisierung
Tamara Hahn / Bettina Mielke / Christian Wolff, Juristische Lehrcomics – Anforderungen und Möglichkeiten
Caroline Walser Kessel, Rechtsvisualisierung im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Applikation – am Beispiel des neuen schweizerischen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts
Marcel Heddier / Ralf Knackstedt, Empirische Evaluation von Rechtsvisualisierungen am Beispiel von Handyverträgen
Georg Newesely / Sven Pfeil / Alois Holzer, Multimodaler Zugang für Personen mit Sprech- und Sprachstörungen bei der Abwicklung von alltäglichen Rechtsgeschäften
Ralf Knackstedt / Marcel Heddier, Argumentationstheoriebasierte Visualisierung als «Double-Feature»
Hans-Georg Fill, Polysyntactic Meta Modeling: Historical Roots in the Work of Raimundus Lullus
Helena Haapio, Designing Readable Contracts: Goodbye to Legal Writing – Welcome to Information Design and Visualization
 
IT-Recht
Elisabeth Heinemann, Der Fall Bettina W. oder: Vom Versuch, einen Algorithmus zu verklagen
 
Datenschutz
Ahti Saarenpää, The Debtor Identity: Perspectives on Collecting Credit Information and Regulating its Use
Christoph Sorge, Empirische Forschung im technischen Datenschutz: ein juristisches Problem?
Philipp E. Fischer, Privacy by (Re)Design bei Apps für Smart Devices
Egmar Wolfeil, Smartphones und Datenschutz
Smita Kheria / Daithi Mac Sithigh / Judith Rauhofer / Burkhard Schafer, (Mis)appropriation Art? Copyright and Data Protection Implications of «CCTV Sniffing» as Art
Elisabeth Hödl, Datenschutzrechtliche Fragen intelligenter Gebäude zur Seniorenpflege
Gernot Fritz, Zustimmung der Betroffenen als Rechtfertigungsgrund für die Verwendung strafrechtlich relevanter Daten
Markus Schröder, Der Datenschutzbeauftragte aus der europäischen Perspektive
Dariusz Kloza / Anna Moscibroda / Gertjan Boulet, Improving Co-Operation between Data Protection Authorities: First Lessons from Competition Law
Teresa Coelho Moreira, Data protection at work: the workers' privacy and the use of online social networks in hiring decisions
 
E-Commerce
Árpád Geréd, Die neuen Standards für die Cloud - Vom Yeti zum Yak
Christian Szücs, Gemeinnützige und mildtätige Stiftungen: Registerzugang mittels Internet?
Kai Erenli, Future Tools & Methods - Augmented Reality rechtlich betrachtet
Ralf Blaha, Möglichkeiten und Grenzen von Allgemeinen Vertragsbedingungen für IT-Projekte
Antje Dietrich, «Unter Strom» - Ontologiebasierte Wissensbasis für Agenten innerhalb einer Marktplattform für den Handel von dezentral erzeugtem Strom
 
Urheberrecht
Michael Sonntag, Was ist ein «Computerprogramm» im Urheberrecht?
Clemens Thiele, Googles Autocompletefunktion als juristische Herausforderung
Verena Stolz, Markenrechtsverletzung durch Catch-All Funktion?
Clemens Appl / Marlene Schmidt, Zweitverwertung gebrauchter Digitalgüter
Katharina Bisset, Der Erschöpfungsgrundsatz und Software – auch auf andere digitale Inhalte anwendbar?
Clemens Nopp / Walter Hötzendorfer, Zweitverwertung von C-128/11: Mögliche Folgen für Gebrauchtmärkte anderer digitaler Güter juristisch und ökonomisch betrachtet
Karl Flieder / Markus Painold, Ideen, nichts als Ideen!

 


Information / Impressum

Jusletter IT –  Die Zeitschrift für IT und Recht. Impressum
Um die einzelnen Artikel im Volltext zu lesen, brauchen Sie nur auf den jeweiligen Titel zu klicken. Die Artikel in Jusletter IT sind über einen Zitiervorschlag und Randziffern zitierfähig. ISSN 1664-848X. Editions Weblaw.

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Adress-Änderungen: Login unter https://register.weblaw.ch.
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Vorwort

Erich Schweighofer , Walter Hötzendorfer , Franz Kummer
 
Kategorie: Beiträge
Sprache: deutsch

Zum Generalthema: Abstraktion und Applikation

Friedrich Lachmayer / Erich Schweighofer
Theorie und Praxis – oder Abstraktion und Applikation – stehen in der Rechtsinformatik in einem Spannungsverhältnis gegenüber. Nutzer verlangen mehr und mehr nach handhabbaren Lösungen. Ohne eine Einbeziehung der Theorie besteht die Gefahr eines Wildwuchses von zwar nützlichen Anwendungen, die aber im Rechtssystem nicht zweckmäßig eingebettet sind. Das diesjährige IRIS soll dazu beitragen, dass formales Modell und Wirklichkeit eine zweckmäßige Synthese finden.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Abstraktion und Applikation
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Reinhard Riedl
Wir zeigen die vielfältige Bedeutung von Abstraktionsvermögen in der Informatik auf. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Kommunikation, aber auch bei der Auseinandersetzung mit neuen Technologien, beim Lösungsdesign, beim Gestalten transdisziplinärer Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei der Wissens- und Erfahrungsvermittlung – und bei der Zusammenarbeit zwischen Informatikern und Juristen. Ursachen ist die hohe Komplexität des Designs und Einsatzes von Informatiklösungen, die viele unangenehme, teils scheinbar paradoxe Folgen zeitigt, die man ihrerseits nur durch konsequent angewandtes Komplexitätsmanagement kontrollieren kann. Dafür ist Abstraktionskompetenz der Schlüssel zum Erfolg.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Abstraktion und Applikation
Region: Schweiz
Sprache: deutsch

Theorie der Rechtsinformatik

Herbert Fiedler
Wie für die Wirtschaftsinformatik in Anspruch genommen, kann auch die Rechtsinformatik in Deutschland auf Anfänge vor 50 Jahren hinweisen. Diese vor dem Auftauchen der Bezeichnung «Informatik». So bei H. Fiedler 1962 mit grundsätzlichen Anmerkungen zur Bedeutung algorithmischer Verfahren bei IT-gestützter Gesetzesanwendung. Mit dem Auftreten der Bezeichnung «Informatik» und den so benannten staatlichen Förderprogrammen in Deutschland konnte einer «juristischen Informatik» oder «Rechtsinformatik» als novum ein «Informationsrecht» gegenübergestellt werden (H. Fiedler 1970). Die Entwicklung der beiden Teildisziplinen brachte ein zunehmendes Gewicht des Informationsrechts, ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Theorie der Rechtsinformatik
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Rechtsinformation & Suchtechnologien

Helmut Weichsel
Es ist geplant, das RIS im Jahr 2013 um neue Anwendungen zu erweitern. So wurde mit der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 den Bundesländern die Möglichkeit eingeräumt, deren Landesgesetzblatt authentisch im RIS kundmachen zu können. Ferner wurden mit dieser umfangreichen Novelle elf Verwaltungsgerichte geschaffen, die 2014 ihre Arbeit aufnehmen werden und deren Entscheidungen vornehmlich im RIS dokumentiert werden sollen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Matthias Kraft
Mit den Apps ist eine sehr modulare Programmarchitektur in Mode gekommen. Kleine, günstige aber hoch spezialisierte Anwendungen lösen große alles-könnende Programmpakete ab. Durch die Ablage von Daten in der Cloud sind Informationen quasi immer und überall verfügbar. HTML-5-basierte Frameworks sorgen zudem für eine handhabbare Programmiertechnik. Das hat Leben in den IT-Markt gebracht und gibt zur Hoffnung Anlass, dass auch wieder mehr Programme auf den Markt kommen, die dem Juristen Hilfestellung leisten. In diesem Beitrag geht es um die Frage, wie man juristische Daten so ablegt, dass sie für unterschiedliche Apps einheitlich zugreifbar sind.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsinformation & Juristische Suchtechnologien
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Nadine Pertl
Trotz moderner Telekommunikation ist die Verfügbarkeit von Onlinediensten nicht flächendeckend gewährleistet. Welcher Jurist möchte bei einem Termin an einem nicht vertrauten Ort auf den Zugriff auf Onlinedatenbanken vertrauen? Andererseits erschließen moderne Endgeräte ganz neue Nutzergruppen, die bisher wenig IT-affin waren. Mit der Lindeonline App kann sich der Onlinekunde seine Handbibliothek auf ein mobiles Endgerät herunterladen. Damit stehen die Daten jederzeit sehr komfortabel zum Lesen und zur Recherche zur Verfügung.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsinformation & Juristische Suchtechnologien
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Juristische Informatik-Systeme und Anwendungen

Gregor Völtz
Im vorliegenden Beitrag wird die Web-App MICRO-LAW vorgestellt, mit der Studierende in spielerischer Weise juristische Gutachten zu fiktiven Sachverhalten zusammenstellen und anschließend durch die App bewerten lassen können. Es werden die der App zugrundeliegenden Komponenten erläutert und dargelegt, wie das hierin verwirklichte Konzept der Auswertung und Aufbereitung juristischer Informationen im Rahmen eines Information-Retrieval-Systems des Verbraucher-schutzes nutzbar gemacht werden könnte.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Wolfgang Kienreich / Gunnar Schulze / Elisabeth Lex / Stefan Rapp
Anbieter juristischer Inhalte profitieren angesichts von Komplexität und Volumen juristischer Fachpublikationen von automatischen Klassifikationsverfahren. Maschinelle Lernverfahren sind in der Lage, aus der Zuordnung bekannter Dokumente zu Klassen statistische Modelle zu generieren, welche anschließend zur automatischen Klassifikation unbekannter Dokumente verwendet werden können. In einen Kooperationsprojekt zwischen Know-Center und LexisNexis wurden im Jahre 2012 entsprechende Verfahren basierend auf dem Index des österreichischen Bundesrechts entwickelt. Dabei konnte eine signifikante Erhöhung von Qualitätsmerkmalen durch die Integration von statistischen und regelbasierten Ansätzen demonstriert werden.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Sascha Alber / Marcus Elzenheimer
Die Anwendungssystem-Entwicklung soll zu guten IT-Lösungen führen. Gut ist eine IT-Lösung immer dann, wenn ihre pragmatische Wirkung auf das Anwendungssystem insgesamt positiv ist und der gesamte Kontext Berücksichtigung fand. Modelle sind ein etabliertes Mittel der Entwicklung, mit welchem sich eben diese Ziele erreichen lassen. Aber nur dann, wenn die erstellten Modelle auch über eine entsprechende Qualität verfügen. Verbreiteter Meinung nach sind diese Ziele bei agilen Entwicklungsstrategien ins Hintertreffen. Das muss nicht so sein, dieses Paper zeigt wie.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Alexander Konzelmann
Die sogenannte medienneutrale Datenhaltung scheint mit neuen Anforderungen aufzuwarten. Der Beitrag beleuchtet die Möglichkeiten, mit «Bordmitteln» juristische Datensammlungen aus der XML-Welt in die - häufig JSON-basierte - Welt der Apps hinüberzuretten und beschreibt die Struktur eines automatischen Konverters.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e):Juristische Informatiksysteme
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Felix Gantner
Der Inhalt von Rechtsnormen kann neben der allgemein verwendeten Textdarstellung auch in anderen abstrakten Darstellungsformen, wie z.B. grafischen oder normenlogischen Darstellungen, beschrieben werden. Mit Hilfe von Methoden der automatischen Textgenerierung kann aus diesen Beschreibungen wieder ein Normtext erzeugt werden. Die Anwendung dieser Technik ist Voraussetzung, um modell-getriebene Methoden in der Legistik zu etablieren.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Thomas J. Lampoltshammer / Thomas J. Heistracher / Sandro Kapeller
Democratic societies and self-determined individuals claim for their right of data privacy. The European Commission and their associated regulations endorse this right. These regulations cause several implementation issues due to the fact that each Member State of the European Union has to implement its own national version, which results in various, not comparable and incomplete realizations. As a consequence, internationally operating small and medium sized enterprises (SMEs) struggle to comply with these heterogeneous laws. One possibility of formally encoding law compliant Enterprise Privacy Policies (EPPs) is the so-called Privacy Rule Definition Language (PRDL), an artificial language developed ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Österreich
Sprache: english

Johannes Scharf
Dieser Beitrag stellt die Bedeutung der Abstraktion für die automatisierte Vollziehung dar. Dabei wird zuerst auf die Abstraktion allgemein und anschließend im Kontext der Gesetzgebung sowie der Softwareentwicklung eingegangen. Im Anschluss an diese Einführung in die Bedeutung der Abstraktion in diesen Kontexten wird auf die Probleme bisheriger Ansätze der automatisierten Vollziehung eingegangen. Abschließend wird ein neuartiger Ansatz dargestellt, der die vorhandenen Probleme zu lösen versucht.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Juristische Informatiksysteme
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken

Dagmar Lück-Schneider
Notationen zur Prozessmodellierung dienen der schematischen Erfassung von Arbeitsabläufen. Insofern stellen sie Abstraktionen real ablaufender Prozesse dar. Zugleich besitzen diese Notationen Eigenschaften formaler Sprachen. Hierauf basiert die mehr oder weniger vorhandene Möglichkeit, aus ihnen automatisch Programme – also Applikationen – zu generieren, die den entsprechenden Prozess ihrerseits zu automatisieren in der Lage sind. Die graphische Darstellung soll allerdings darüber hinaus ein gegenüber textuellen Prozessbeschreibungen schnelleres menschliches Erfassen ermöglichen. Das hieraus resultierende Spannungsverhältnis wird in diesem Beitrag herausgearbeitet.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Sebastian Bräuer / Ralf Knackstedt / Martin Matzner
Vorgehensmodelle zum Prozessmanagement basieren in der Regel darauf, dass in frühen Phasen eine Modellierung der Ist- und Sollabläufe zu erfolgen hat [Becker, Kugeler, Rosemann 2008]. Zur Darstellung der häufig akteursübergreifenden Prozesse wurden vielfältige Modellierungstechniken entwickelt, die sich durch ihre jeweiligen Perspektiven auf das abzubildende System unterscheiden [Scheer 2002]. Die Darstellung von Informationsflüssen zwischen den an den Prozessen beteiligten Akteuren unter Berücksichtigung der zusätzlich zu erbringenden koordinativen Aufgaben stellt dabei eine wesentliche Perspektive dar. Der im Kontext der hybriden Wertschöpfung entwickelte, softwareunterstützte FlexNet-Modellierungsansatz ...
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Michael Tonndorf
Im September 2012 wurde vom Bundeskabinett das E-Government-Gesetz verabschiedet. Das Gesetz muss zwar noch den Bundestag durchlaufen, wonach es möglicherweise Modifikationen erfahren wird. Gleichwohl ist die Zielrichtung des Gesetzes klar und der Umfang des Veränderungsbedarfs durch das Gesetz absehbar. In diesem Beitrag wird ein kurzer Überblick über die Forderungen des dt. E-Government-Gesetzes gegeben, die besondere Rolle von Geschäfts-prozessmanagement herausgestellt und den Stand des Ausbaus des Geschäftsprozessmanagements in der Bundesverwaltung zusammengefasst.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Peter Schilling
Die Senkung der Bürokratiekosten ist ein politisches Dauerthema. Inzwischen besteht aber das Verständnis, dass dies nicht durch den Wegfall aller staatlichen Kontrollmechanismen erfolgen kann. Der Beitrag entwickelt einen Vorschlag, wie die Bürokratiekostensenkung erreicht werden kann, ohne die als gesellschaftlich notwendig erkannten staatlichen Kontrollen aufzugeben.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Petra Bilke
Eventuelle Schwachstellen im Amt sollen objektiv erschlossen und Verbesserungsmöglichkeiten initiiert werden. Die Schritte in Hinblick auf eine mögliche Zertifizierung werden aufgezeigt. Es wird dargestellt, welche Besonderheiten verwaltungsorientierter Prozesse besitzen und inwieweit die Prozesse im Amt den Normanforderungen der DIN EN ISO 9001 entsprechen und wie es gelingt, IT-Verfahren und Methoden der Geschäftsprozessoptimierung zu etablieren.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Irene Krebs
Gegenstand dieses Beitrages ist die Vorstellung der Thematik Barrierefreiheit mit besonderem Bezug zur Prozessgestaltung unter dem Fokus» «vernetztes Leben» für blinde und sehbehinderte Nutzer. Hierbei werden aktuelle Techniken des Bereichs Barrierefreiheit analysiert und neue Kenntnisse werden zusammengefasst.
Seit den 80er Jahren wird der Thematik Barrierefreiheit bei der Gestaltung von Infrastrukturen jeglicher Art eine immer größer werdende Bedeutung beigemessen. Dies kommt nicht von ungefähr, denn von den rund 82 Millionen Einwohnern Deutschlands haben 9,6 Millionen Menschen eine amtlich anerkannte Behinderung, davon circa 1 Millionen Menschen eine Sehbehinderung. Die demografische Entwicklung, ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Tanja Röchert-Voigt / Christof Thim
 
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Wissensbasiertes Prozessmanagement in Verwaltungsnetzwerken
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

 


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3. Weblaw Forum 2013; 13.03.2013; Bern
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E-Government & Open Government

Roland Traunmüller / Michel R. Klein
The paper presents work in progress derived from our common research on administrative decision-making. It highlights several challenges to be faced using brief descriptions of governmental applications (Tax Collection, Citizen Advice). As conclusion some actual trends with impact on decision making are discussed.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: english

Arthur Winter
Gemessen an den heutigen technischen Möglichkeiten ist der Stand der Verwaltungsregister unbefriedigend. Dies hat zuletzt der Rechnungshof in einem Bericht festgestellt. Durch verschiedene Initiativen wie Zentrales Personenstandsregister, Unternehmensregister, Ergänzungsregister für sonstige Betroffene neu und Global Location Number gibt es auch Ansätze unternehmensbezogene Verwaltungsregister inhaltlich zu konsolidieren und damit zu harmonisieren. Die Anzahl der Interaktionsfälle zwischen Bürger, Unternehmen und der Verwaltung kann dadurch deutlich reduziert werden. Gleichzeitig kann der vielfach geforderte Bürokratieabbau in diesen Bereichen umgesetzt werde. Die große Herausforderung besteht u.a. darin von vorhandenen Applikationen zu einer Abstraktion im Sinne einer Neustrukturierung zu kommen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Peter Kustor
Mit dem neuen Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt soll ein Meilenstein für das Funktionieren des «digitalen Binnenmarkts» gesetzt werden. Schlüsselvoraussetzungen wie gegenseitige Anerkennung der elektronischen Identifizierungsmittel, interoperable elektronische Signatur und weitere Vertrauensdienste sollen geschaffen werden, um die grenzüberschreitende Zugangsmöglichkeiten zu elektronischen Services zu erleichtern und das Vertrauen und die Sicherheit in elektronische Dienste zu heben. Der Beitrag gibt einen Überblick über den neuen VO-Vorschlag und nimmt eine erste Bewertung vor.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Maika Büschenfeldt / Margit Scholl
Software erfüllt über das implementierte Organisationsmodell eine Steuerungs-funktion. Das Organisationsmodell ist im Software-Anwendungsmodell verborgen. Der Zauber und der Grund für die starke Resonanz der Social Media bzw. Web 2.0 Anwendungen liegt in ihrem zurückhaltenden Koordinationsmodell und in ihrer Offenheit begründet. Diese Zurückhaltung und Offenheit ist gleichsam Chance und Herausforderung für ihren Einsatz in der öffentlichen Verwaltung.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Peter Schilling
Der Beitrag wirft einen kritischen Blick auf die Modernisierungskonzepte der jüngeren Vergangenheit. Die Schwierigkeiten, die bei einer unreflektierten Übernahme von Konzepten aus der BWL der gewinnorientierten Privatwirtschaft entstehen, werden erläutert. Eine Arbeitshypothese für eine veränderte Sicht wird entwickelt. Mit ihr wird Informationsverarbeitung als Kerngeschäft der öffentlichen Verwaltung in das Zentrum der Überlegungen gestellt. Die Vorteile der Hypothese werden ebenso skizziert wie die ersten Schritte zur praktischen Anwendung in den öffentlichen Verwaltungen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Sandra Tscheliesnig / Robert Weinzettl
In Österreich bewegen Gebietskörperschaften und Institutionen gewaltige Fördersummen. Bis heute gibt es jedoch keinen umfassenden Überblick und nur wenig Transparenz bei den Förderungen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Einen Überblick, der alle Leistungen, insbesondere Förderungen, übergreifend umfasst, wäre für alle Bürgerinnen und Bürger, für die Wirtschaft und die Verwaltung von großem Vorteil. Die Schaffung einer Transparenzdatenbank ist damit auch das Werkzeug eines effizienten Förderwesens in Österreich.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Alexandra Kappl
 
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Clemens Wass / Paolo Dini / Toni Eiser / Thomas J. Heistracher / Thomas J. Lampoltshammer / Giulio Marcon / Christian Sageder / Prodromos Tsiavos / Radboud Winkels
The OpenLaws.eu project aims to linking existing laws, cases and legal literature throughout the EU and its Member States and potentially worldwide and at adding new user-friendly functionality for higher productivity. Furthermore, the project should make it possible to easily publish new legal content in order to make law more transparent and understandable. The cloud-based service will be designed for legal professionals and public bodies as well as for citizens and businesses.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: english

Christian Loibnegger
In der Wiener Charta geht es um das Miteinander in Wien. Wie stellen sich die WienerInnen das Zusammenleben in Zukunft vor, wie möchten sie es gestalten? Die Charta ist eine Initiative der Stadt Wien, sie ist einzigartig in Europa, noch nie hat es eine derart umfassende Form der Bürgerbeteiligung gegeben. Die Stadt stellte nur den Rahmen zur Verfügung, die BürgerInnen erarbeiteten die Wiener Charta gemeinsam, alle konnten und sollten mitmachen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Kurt Fleck / Carl-Markus Piswanger
Das BRZ hat im Rahmen eines Forschungsprojekts eine Studie zum Einsatz von Social-Media-Anwendungen erstellt. In der Studie fand die Stellung des BRZ als IT-Dienstleister und als Innovationspartner der öffentlichen Verwaltung besondere Betrachtung. Der breite Einbezug der unterschiedlichen Stakeholder(-Gruppen) war ebenso wichtig wie eine umfassende Sicht auf Betrachtungselemente von Social Media.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Government, Open Government
Region: Österreich
Sprache: deutsch

E-Democracy

Niombo Lomba / Robert Müller-Török
Der Zivilgesellschaft mangelt es oft an notwendigen Ressourcen, um politisch wirksam aktiv zu werden. Gerade zum Thema Bürgerbeteiligung sieht man derzeit auf Europäischer Ebene, dass die Europäische Kommission «zurückrudert» und entgegen den Vorgaben der Verordnung über die Europäische Bürgerinitiative eine elektronische Plattform zur Sammlung von Unterstützungserklärungen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Die Landesregierung von Baden-Württemberg beabsichtigt ein Beteiligungsportal zu schaffen, welche den Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit gibt sich über Beteiligung zu informieren und mitzumachen und zugleich der Landesverwaltung helfen soll, Online-Beteiligungen durchzuführen. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Birgit Schenk / Margit Gäng
Die Stadt Sindelfingen hat sich entschieden, vor Umsetzung konkreter Maßnahmen auf dem Gebiet der E-Partizipation eine Analyse gemeinsam mit der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg durchzuführen, die die Frage nach den generellen Möglichkeiten von e-Partizipation im kommunalen Kontext und die Frage «Wie viele Bürger / Einwohner von Sindelfingen sind damit überhaupt erreich- bzw. mobilisierbar?» beantworten soll. Eine weitere Fragestellung war vor allem die nach dem personellen Aufwand und den Kosten die e-Partizipation für die Verwaltung mit sich bringt. Diese Analyse soll im Januar 2013 abgeschlossen sein und die Ergebnisse vorgestellt werden.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Alexander Balthasar
Der Einsatz elektronischer Hilfsmittel hat seit einigen Jahren Forderungen nach Intensivierung direkter Partizipationsformen jenseits von Wahlen einen neuen Schub verliehen. Die auch noch gegenwärtige Präferenz vieler Staaten für repräsentative Formen der Demokratie (sogar) bei legislativen Sachentscheidungen muß jedoch keineswegs nur technische Gründe haben, sondern kann auf der Einsicht in strukturelle Unterschiede zwischen Entscheidungsfindung durch ein Repräsentationsorgan und den «demos» selbst beruhen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Jurlind Budurushi / Maria Henning / Melanie Volkamer
Wir leben in einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen ihren Aufenthaltsort regelmäßig wechseln. Dabei besteht das Bedürfnis nach Mobilität auch am Wahltag, so dass ein wachsender Anteil der Wahlberechtigten von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch macht. Hierdurch wird die Einhaltung der Wahlrechts-grundsätze, insbesondere der freien und geheimen Wahl, automatisch in den privaten Bereich verlagert. Dies wäre jedoch nicht notwendig, wenn den Wählern, die sich am Wahltag im Wahlgebiet aufhalten, eine Möglichkeit der wohnortunabhängigen Präsenzwahl angeboten werden würde. Die Autoren gehen daher der Frage nach, ob und wie die Stimmabgabe ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Alexander Prosser
RL 93/109/EG sieht einen Datenabgleich zwischen den MS der Union zur Harmonisierung der Wählerverzeichnisse zur Wahl zum Europäischen Parlaments (EP) vor. Dieser Abgleich wurde aber aus organisatorischen Gründen bislang nicht verwirklicht. Dieser Beitrag zeigt auf, wie neuere technische Entwicklungen bei der Bewältigung der organisatorischen Herausforderung helfen können.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Klaus Diehl
Ein herkömmliches Wahlverfahren in seiner Abwicklung auf elektronischem Weg umzusetzen, bedarf neben einem technisch anspruchsvollen Aufbau auch einer erweiterten Organisation der Wahlvorstände und Wahlhelfer, deren Arbeit künftig zumindest bei elektronisch übermittelten Voten von Maschinen und deren Bedienpersonal bewerkstelligt werden muss. Um diese neue Sphäre außerhalb der direkten Einflussmöglichkeit des Wahlvorstands möglichst hoch abzusichern, bedarf es innerhalb der Organisation des Wahldiensteanbieters einer unabhängigen Person (Wahlschutzbeauftragter), die gegenüber dem Wahlvorstand dafür einsteht, dass die gesetzlich formulierten Voraussetzungen bei Vorbereitung, Durchführung und Auszählung einer parlamentarischen Wahl vollumfänglich eingehalten werden.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Gregor Wenda
Vor knapp zwei Jahren begann eine Arbeitsgruppe in dem für «Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung» zuständigen technischen Komitee «TC 176» der International Organization for Standardization (ISO), sich mit möglichen Normungen im Wahlbereich zu beschäftigen. Deren Ansatz, in einem umfassenden Maß Aufgaben und Handlungsabläufe von Wahlbehörden («electoral bodies») einer Standardisierung zu unterziehen – und damit ein Referenzdokument für eine mögliche Zertifizierung zu bilden –, passt nur bedingt in den sonstigen Rahmen solcher ISO-Projekte. Ein von 20. Juli bis 20. Oktober 2012 vorgelegter Begutachtungsentwurf für «Requirements» von «Quality management systems ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Stephan Neumann / Anna Kahlert / Maria Henning / Hugo Jonker / Melanie Volkamer
Die zunehmende Mobilität der Gesellschaft führt zu einer Veränderung des Wahlverhaltens. Um dieser gesellschaftlichen Tendenz auch unter Einbeziehung des aus Art. 20 Abs. 1 und 2 GG folgenden Demokratieprinzips Rechnung zu tragen, führte der Bundesgesetzgeber im Jahr 1956 die Briefwahl ein. Während das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit der Briefwahl unter Berufung auf den gesetzlichen Gestaltungsspielraum mehrfach feststellte, konnte die Verfassungsmäßigkeit der bei der Bundestagswahl 2005 eingesetzten elektronischen Wahlgeräte aufgrund des Fehlens einer jedermann zugänglichen Kontrollmöglichkeit nicht belegt werden. Ziel dieser Arbeit ist die Identifizierung ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Deutschland, Luxemburg
Sprache: deutsch

Barbara Posch
Die Novelle der Richtline 2003/98/EG (sog. PSI-RL) soll helfen, das ökonomische Potential der Digitalwirtschaft durch die Möglichkeit der kommerziellen Weiterverwendung von public sector information, also Informationen (und Daten), welche von der öffentlichen Hand gesammelt, erstellt und gelagert werden, weiter zu entfalten. Seit der PSI-RL ist viel Zeit vergangen und die dynamische Entwicklung in der digitalen Wirtschaft hat den Bedarf an solchen Daten, nicht zuletzt durch die open data Bewegung, gesteigert. Der vorliegende Text gibt einen Überblick zur Ursprungsrichtline, dem Novellenvorschlag sowie zur Diskussion in den Ratsarbeitsgruppen und während des Trilogs.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Alexander Balthasar / Alexander Prosser
Gegenwärtig steht eine Änderung der RL 2003/98/EG «über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors» («Public Sector Information», PSI) vor dem Abschluss. Der nachfolgende Beitrag diskutiert aus diesem Anlass die grundsätzliche Problematik des gegenwärtigen PSI-Konzepts anhand mehrerer Gesichtspunkte.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Robert Stein
Die Bundesregierung hat angekündigt, im Rahmen des sog. Direkte-Demokratie-Pakets eine grundlegende Reform des seit den 1960er-Jahren weitgehend unverän-dert gebliebenen Volksbegehrens in die Wege zu leiten. Hierzu ist es notwendig, ne-ben dem seit etwa zehn Jahren bestehenden Zentralen Melderegister eine weitere vom BM.I gehostete zentrale Datenbank, nämlich das «Zentrale Wählerregister» («ZeWaeR» genannt), zunächst in der Rechtsordnung zu implementieren und in der Folge in die Praxis umzusetzen. Mit dem ZeWaeR sollen Bürgerinnen und Bürger, die einem Volksbegehren seine Einleitung ermöglichen wollen oder die dieses mit ihrer Unterschrift unterstützen wollen, ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Democracy
Region: Österreich
Sprache: deutsch

 


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Elektronische Rechtsetzung

Günther Schefbeck
 
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): Elektronische Rechtsetzung
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Günther Schefbeck
In Anwendung des spannungsreichen bipolaren Generalthemas von IRIS 2013 auf Verfahren politischer und legislativer Konsultation wird zunächst ein abstraktes, naturgemäß reduktionistisches Modell von Konsultation entworfen, um dann, davon ausgehend, Optionen der Unterstützung von Konsultationsprozessen durch zeitgemäße elektronische Applikationen zu skizzieren.
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): Elektronische Rechtsetzung
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Dimitris Koryzis / Fotis Fitsilis / Günther Schefbeck
The paper is dealing with moderated and non-moderated policy discussions in Social Networks and how we can collect the citizens’ opinions and input them to the policy making process in a proper and efficient way. It also investigates whether recent technological developments in «e-consultation» and «e-democracy» could be easily used in the formal legislative procedures of European Parliaments. Do we hear what the citizens want to say? Do we use fresh, innovative and complementary ideas in the formal policy making cycle? What is the added value of the recent research projects in the field? A systematic approach is used, comparing non-moderated crowdsourcing and moderated debates in virtual spaces.
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): Elektronische Rechtsetzung
Region: Griechenland, Österreich
Sprache: english

Dimitris Spiliotopoulos / Günther Schefbeck / Dimitris Koryzis
Social web is the main channel for people to express their opinion on life issues, including politics. It is, therefore, the most interesting and promising medium to exploit in order to harvest the feedback of the society. Legislation directly affects the people, thus their involvement in such discussions on the web is extremely high. This work reports on the set of specific tools required for obtaining rich, clean, structured input on the peoples’ response on legislative issues through the social web.
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): Elektronische Rechtsetzung
Region: Griechenland, Österreich
Sprache: english

E-Procurement

Philipp Götzl
Vorliegend wurde erstmalig der Ablauf eines Vergabeverfahrens in Hinblick auf das strategische Verhalten der Bieter auf Grundlage der psychologischen Beratungsforschung und der Principal-Agent-Theorie empirisch untersucht. So konnte nachgewiesen werden, dass insbesondere das vom Bieter empfundene Wissen des Auftraggebers einen Einfluss auf strategisches Verhalten des Bieters hat. Je unwissender der Auftraggeber, desto wahrscheinlicher ist der Umstand, dass der Bieter wesentliche Informationen an den Auftraggeber nicht mitteilen wird oder eine unrichtige Expertise signalisiert. Auch Freiräume im Vergabeverfahren fördern strategisches Verhalten des Bieters. In der Folge werden diese empirischen Ergebnisse auf ihre praktische Bedeutung für elektronische Vergaben diskutier.
Kategorie: Wissenschaftliche Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Procurement
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Rechtstheorie

Marie-Theres Tinnefeld / Friedrich Lachmayer
Der Begriff der Menschenwürde ist als Rechtsbegriff in zahlreichen Rechtstexten quantitativ und qualitativ verankert. Gleichsam als einer der axiomatischen Rechtsbegriffe kommt der Menschenwürde eine starke Stellung in der Rechtsordnung zu. Der Datenschutz, der mit seinen spezifischen intimen und privaten Schutzräumen einen Bezug zur Menschenwürde bildet, ist einer der neuen Rechtsbegriffe, der im argumentativen Spiel viele andere Interessen übertrifft. Freilich scheint es einen Machtbereich zu geben, in dem der Datenschutz nicht mehr als Hindernis erachtet wird, und einen Bereich von noch größerer Macht, in dem selbst die Menschenwürde nicht mehr als relevant wahrgenommen wird. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtstheorie
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Vytautas Cyras, Friedrich Lachmayer
This paper attempts to separate legal informatics methods which deal with situations and cases respectively. The aim is to base the distinctions on the legal theory and to develop a theoretical framework. A comparison is presented in the table which lists distinctions. We make an attempt to describe key elements of such a theory and to provide a notation (conceptualisation). Informational processes in legal informatics are in the focus. The notions of terminological subsumption and legal subsumption are attributed to cases and not to situations and are visualised «vertically». They make a distinction from cases that are visualised on the «horizontal» Is stage.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtstheorie
Region: Litauen, Österreic
Sprache: english

Marijan Pavcnik, Friedrich Lachmayer
The basic characteristic of legal principles is that they are value measures directing the definition of legal rules as to their contents, the understanding of the rules, and the manner of their application. The distinction between legal principles and legal rules is a relative one. Always such definite major and minor premises are to be formed that the case (the minor premise) can be subsumed under the rule (the major premise) and a conclusion, which includes the decision, can be drawn. This applies to legal principles that are operationalised by legal rules as well as to statutory forms of legal rules, which are often open as to their meaning and/or contain definitions (e.g. in the case of basic rights) that comprise elements of principles. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtstheorie
Region: Slowenien, Österreic
Sprache: english

Takashi Izumo
In dem Beitrag wird durch die Mengenlehre die logische Struktur der Beziehungen «is-a» und «part-of» verdeutlicht und es werden Wege aufgezeigt, wie man HOZO auch auf die Rechtswissenschaft anwenden kann.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtstheorie
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Robert Müller-Török / Werner Faßrainer
In allen Lebensbereichen sind wir heute mit umfänglichen «Bewertungen» konfrontiert, mit Evaluationen, Rankings und Zertifizierungen. Zunächst wurden Produkte und Dienstleistungen bewertet, es folgten Institutionen, jetzt sind wir bei der Bewertung von Staaten angelangt. Historisch betrachtet sind die Wurzeln dieser Entwicklung u.a. in der Phänomenologie Husserls zu sehen und v.a. in der so genannten «Chicagoer Schule», die unter dem Einfluss des «Pragmatismus» eine «besonders alltagsnahe» Forschung betrieben. Die philosophische Strömung des «Pragmatismus» stellt das zielgerichtete Handeln, die «Praxis» in den Mittelpunkt. Die Fragen: «Was ist überhaupt ein «Wert»? Wie hängen «Wert» und «Interesse» zusammen und ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtstheorie
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Recht und Sprache

Bettina Mielke / Christian Wolff
Es werden corpuslinguistische Methoden zur kontrastiven Analyse der österreichischen und deutschen Rechtssprache betrachtet. Wir wollen dabei die technischen Möglichkeiten und Einsatzfelder gängiger texttechnologischer Software aufzeigen und in beispielhaften Studien Unterschiede in der Rechtssprache in Österreich und Deutschland herausarbeiten.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Recht und Sprache
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Bartholomäus Wloka / Gerhard Budin / Werner Winiwarter
In this paper we present the results of our contribution to the TES4IP project, funded by the Austrian Research Promotion Agency (FFG), 10th call. Our focus was the integration of machine translation into the broad spectrum of the project to offer a translation service, lay the basis for further possibilities of language analysis on a structural level as well as studying and implementing the capabilities of modern hand held devices, i.e. Smartphones to further enhance the results and potentials of the tasks in TES4IP.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Recht und Sprache
Region: Österreich
Sprache: english

Erich Schweighofer
Ein Thesaurus ist als Abstraktion vom Textkorpus derzeit die beste Möglichkeit, die vielschichtigen Besonderheiten der Rechtssprache zeitnah und in ausreichender Ver-einfachung abzubilden. In der Wissensakquisition kommt der (semi)automatischen Textanalyse die entscheidende Rolle zu. Dadurch werden der Aufbau und die War-tung dieser Begriffswelten wesentlich erleichtert und verbessert.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Recht und Sprache
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Rechtsvisualisierung

Tamara Hahn / Bettina Mielke / Christian Wolff
Ziel unseres Beitrags ist die Untersuchung, inwiefern sich Comics als Darstellungsform für Lehrbücher im juristischen Bereich eignen. Dazu erläutern wir zunächst die Begriffe Comic, Cartoon und Graphic Novel und grenzen sie voneinander ab. Es folgt ein Überblick zum bisherigen Einsatz von Comics oder Cartoons in den Bereichen Sachbuch und wissenschaftliches Lehrbuch auch im Vergleich zu anderen Visualisierungsformen sowie den möglichen Vorteilen einer comicartigen Darstellung. Am Ende wird ein Problem aus dem Erbrecht beispielhaft als Comic sowie als Cartoon dargestellt.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Caroline Walser Kessel
Am 1. Januar 2013 trat in der Schweiz das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) in Kraft. Die in diesem Gesetz geregelten Sachverhalte sind nicht einfach zu verstehen. Daher soll mittels visueller Darstellung der wichtigsten Teile des Gesetzes eine Möglichkeit geschaffen werden, den betroffenen Personen den Anwendungsbereich des Gesetzes näher zu bringen. Es besteht auf dem Gebiet des KESR ein komplexes gesetzliches Umfeld. Die vorgesehenen Massnahmen sind zum Teil sehr einschneidend. Zudem sind die Betroffenen meist beeinträchtigt (körperlich und/oder geistig) oder wegen jugendlichen Alters unerfahren. Die Verfahrensabläufe sind starr, gesetzlich vorgegeben und ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Schweiz
Sprache: deutsch

Marcel Heddier / Ralf Knackstedt
Eine Vielzahl von Arbeiten im Bereich der Rechtsvisualisierung argumentiert bereits umfassend für den Nutzen und die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Visualisierungen im Recht. Beispiele dafür sind der Einsatz von Zeitstrahlen im Rahmen von Verträgen [Passera und Haapio 2011], der Einsatz von Flow-Charts zur Beschreibung von Gesetzen [Beglinger und Tobler 2008] und der Einsatz von Mindmaps in der juristischen Ausbildung [Khalil 2007]. Weniger umfassend adressiert ist jedoch bislang die empirische Evaluation solcher Rechtsvisualisierungen, sei es begründet in einer eher allgemeinen Unterrepräsentation empirischer Forschung im Recht [z.B. Muttard 2007] oder im Fehlen eines klaren methodischen Vorgehens. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Georg Newesely / Sven Pfeil / Alois Holzer
Der Abschluss eines Rechtsgeschäftes erfolgt in der Regel durch verbalsprachliche, das heißt mündliche oder schriftliche gegenseitige Willensäußerungen der jeweiligen Vertragspartner. Personen, die in Folge einer Sprech- oder Sprachstörung nicht zu verbalen Sprechakten in der Lage sind, benötigen für ihre alltäglichen Rechtsgeschäfte die Hilfe einer betreuenden Person. Diese Unterstützung kann wesentlich reduziert werden, wenn die betroffene Person in die Lage versetzt wird, unter Zuhilfenahme von alternativen Kommunikationsmethoden Willensäußerungen abzugeben. Im Einzelfall kann eine betroffene Person durch visuelle, visuell-kinästhetische oder taktil-kinästhetische Zeichen Vertragsinhalte ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Österreich, Deutschland
Sprache: deutsch

Ralf Knackstedt / Marcel Heddier
Während die Idee der Rechtsvisualisierung verhältnismäßig alt ist, findet die gezielte Konstruktion und Anwendung konkreter Modellierungsansätze erst heute größere Verbreitung und Akzeptanz. Die Argumentationstheorie bietet dabei eine wesentliche Basis, um für Diagrammsprachen relevante Element- und Beziehungstypen zu identifizieren. Der Beitrag analysiert den Status quo einer argumentationstheoriebasierten Visualisierung aus Sicht der Rechtsvisualisierung und der Informationssystemmodellierung und zeigt Entwicklungsperspektiven für beide Disziplinen auf. Dabei wird deutlich, dass die argumentationstheoriebasierte Visualisierung auf unterschiedliche Arten in der Rechtsvisualisierung zum Einsatz kommen kann, weshalb quasi von einem «Double-Feature» gesprochen werden kann.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Hans-Georg Fill
Several legal visualizations today are based on model based approaches. For developing such approaches it can be reverted to polysyntactic meta modeling techniques to define modeling languages, algorithms and visualizations on a syntactic, machine processable level for expressing semantic relationships. In this paper we review historical roots of polysyntactic meta modeling in the work of the Catalan philosopher Raimundus Lullus and draw relations to currently used approaches. Thereby we gain insights not only on the historical developments of model based visualization approaches but also on the semantic mechanisms underlying these approaches.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Österreich
Sprache: english

Helena Haapio
While readability, user-centeredness and simplification have influenced many fields, they have hardly caught the attention of the legal or contracting community. The focus of contract drafters has been predominantly on the needs of lawyers: litigants, judges, and arbitrators. The needs of clients have been to a great extent neglected. For clients, most contracts look like legal documents that only experts can decode. If we prioritize the needs of clients, legal writing is not the way to go. Changing the way contracts are written, moving from legalese to plain language, certainly helps. Yet this paper argues that a more profound change is required. While contracts need to be legally sound, their design should be driven by what clients want and deserve: ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Rechtsvisualisierung
Region: Finnland
Sprache: english

 


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Strukturierung der Juristischen Semantik – Structuring Legal Semantics
Strukturierung der Juristischen Semantik – Structuring Legal Semantics

 

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philipps
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IT-Recht

Elisabeth Heinemann
Der vorliegende Beitrag diskutiert Googles Autocomplete-Algorithmus hinsichtlich seiner ethischen und moralischen Beeinflussung der digitalen Gesellschaft. Und er zeigt auf, wie solche zur Manipulation einladenden Werkzeuge, die auch und gerade die Jurisprudenz weltweit beschäftigen, durch entsprechend qualitativ fundierte Modellierung – wir sprechen hierbei von formal korrekten, material korrekten und pragmatisch geRECHTfertigten (Internet-)Konzepten – ihrer manipulativen Macht beraubt werden können, so dies von den Protagonisten überhaupt gewollt ist.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): IT-Recht
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Datenschutz

Ahti Saarenpää
In today’s Network Society, credit is sought and granted electronically to an increasing extent. In fact, the proliferation of SMS loans, which are managed outside of the credit institutions proper, relies primarily on telecommunications and automated decision making using different databases. Changes in the type of communication alone would be reason enough to look at the use of credit information afresh, at least as part of electronic trade. Yet this would be too narrow a perspective. It is far more important that we examine the issue in broader terms. The need to regulate the use of credit information should be assessed for its pertinence to the identity of the individual in a network society that respects the rule of law. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Finnland
Sprache: english

Christoph Sorge
Die Erforschung technischer Datenschutzmaßnahmen, beispielsweise der Anonymisierung von Daten, kann wesentlich dazu beitragen, das Informationelle Selbstbestimmungsrecht der Nutzer von IT-Systemen zu stärken. Um aber Problemfelder zu identifizieren oder die Effektivität getroffener Maßnahmen zu untersuchen, untersuchen Forscher oft auch das Potential der De-Anonymisierung von anonymen oder für anonym gehaltenen Datensätzen. Der vorliegende Beitrag betrachtet die Rechtmäßigkeit dieser De-Anonymisierung auf Grundlage des deutschen Datenschutzrechts.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Philipp E. Fischer
Nutzer von Mobilen Endgeräten (Smart Devices) haben eine zunehmend unüberschaubare Quantität an Applications (Apps) installiert und wenden diese immer alltäglicher für derart intensive Funktionalitäten an, dass dies oft zu Lasten des Datenschutzes und somit ihres Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung geht. Apps werden so zu den neuesten «Datenschleudern». Dieser Beitrag befasst sich mit der Problematik, wie aus datenschutzrechtlicher Sicht einerseits personenbezogene Daten geschützt und andererseits eine benutzerfreundliche Nutzung von Apps ermöglicht werden kann. Eine Lösung dieses Spannungsfeldes könnten die Prinzipien des sog. «Privacy by ReDesign» (PbRD) bieten, welches einen technisch-organisatorischen Ansatz beinhaltet und so möglicherweise dem Recht in die Praxis helfen kann.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Egmar Wolfeil
Zu Beginn des Jahres 2012 wurde bekannt, dass die Nutzung von Apps auf der Grundlage der Betriebssysteme IOS, Android und Windows Phone mit erheblichen Datenschutzrisiken verbunden sein kann. Die Anbieter der genannten Betriebssysteme haben zwar inzwischen einige Verbesserungen eingeführt. Aber es bestehen nach wie vor erhebliche Risiken. Die nachfolgende Untersuchung beschreibt zunächst eine Reihe von Tricks der Anbieter von Apps, mit denen diese vom User oft unbemerkt Daten abziehen und sogar ohne dessen Zustimmung zahlungspflichtige Vorgänge auslösen. Anschließend werden Maßnahmen beschrieben, mit denen die Risiken vermindert werden können, z.B. durch geeignete Einstellungen ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Smita Kheria / Daithi Mac Sithigh / Judith Rauhofer / Burkhard Schafer
This paper discusses the legal implications of CCTV sniffing and war walking, legally problematic uses of wireless networks, for the purpose of art. Using Bitnik’s «surveillance chess» as starting point, it asks if new forms of computer enabled art require new forms of protection, especially in countries without constitutional guarantee of freedom of art.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: England
Sprache: english

Elisabeth Hödl
Der folgende Beitrag widmet sich dem Themenfeld des Ambient Assisted Living (AAL). Es wird aufgezeigt, was unter dem Begriff zu verstehen ist und welche rechtlichen Maßnahmen zu beachten sind. Es zeigt sich, dass Ambient Assisted Living zum technischen und rechtlichen Prüfstein der Idee intelligenter Umgebungen werden kann und damit eines der zentralen Themen der Vision des Ubiquitous Computing darstellt.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Gernot Fritz
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit Rechtsfragen der Zulässigkeit und Ausgestaltung der Zustimmung als Rechtfertigungsgrund zur Verwendung strafrechtlich relevanter Daten nach österreichischem Datenschutzrecht. Weiters wird – gleichsam als Vorfrage – das Begriffsverständnis der strafrechtlich relevanten Daten beleuchtet. Abschließend widmet sich der Beitrag einigen praktischen Problemen bei der Zustimmung als Rechtfertigungsgrund für die Verwendung strafrechtlich relevanter Daten.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Markus Schröder
Die EU-Datenschutzgrundverordnung schickt sich an, einheitliche Regelungen für den Datenschutz innerhalb der EU zu etablieren. Dabei soll auch auf verschiedene neue Instrumentarien gesetzt werden. Ein solches soll die europaweite Pflicht zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten sein. Die entsprechenden Regelungen finden sich in den Art. 35 ff. Demnach soll eine Bestellpflicht ab einer Unternehmensgröße von 250 Mitarbeitern bestehen. In der Literatur wird seither die Praktikabilität dieser Grenze, die an die KMU-Definition der EU anknüpft, diskutiert. So wird eine Herabsetzung dieser Grenze sowie eine stärkere Anknüpfung an die jeweils tatsächlich erfolgende Datenverarbeitung diskutiert. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Dariusz Kloza / Anna Moscibroda / Gertjan Boulet
Globalization increases the likelihood of cross-border privacy and data protection cases, thus calling for co-operation amongst data protection authorities (DPAs). This paper provides an overview of the state-of-the-art in such co-operation as well as of proposed European reforms in the field, but also attempts to see whether enforcement co-operation in competition law could provide insight for improving co-operation between DPAs.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Belgien
Sprache: english

Teresa Coelho Moreira
The world in general and labour law specifically has been suffering in the last years countless changes related with the enormous increase and development of the use of NICT in the labour relationship.
These new technologies, most of all internet, changed the business landscape, turning it in a more competitive way, but, at the same time, created a new type of control, the electronic control of the employer.
The use of these technologies of the Web 2.0, led to the user to have a positive and active attitude interacting with others, abolishing the notions of time and space, changed the labour landscape. The internet and the e-mail, the use of online social networks like Facebook or Twitter, ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Datenschutz
Region: Portugal
Sprache: english

E-Commerce

Árpád Geréd
Seitdem Cloud Computing immer größere Verbreitung findet, wird über die Etablierung von rechtlichen und technischen Standards für Cloud-Angebote gesprochen. Solche Standards sollen aber nicht (nur) der Regulierung dieser Angebote dienen. Sie sollen auch dazu beitragen, das Vertrauen in Cloud-Dienste zu stärken und damit die Akzeptanz steigern. Aus diesem Grund sind auch Anbieter und nicht zuletzt die Europäische Union an solchen Standards interessiert. Letztere verspricht sich dadurch vor allem eine höhere Wettbewerbsfähigkeit europäischer Angebote. Mittlerweile ist Europa bereits einige wesentliche Schritte in Richtung Cloud-Standards gegangen. In Österreich wurde vor kurzem unter Mitwirkung ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Commerce
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Christian Szücs
Anders als Privatstiftungen werden Stiftungen nach dem Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz (BStFG) und nach den verschiedenen landesrechtlichen Bestimmungen nicht im Firmenbuch eingetragen. Jedoch werden für diese Rechtsträger ebenfalls Register geführt, in die rechtserhebliche Tatsachen eingetragen werden. In der Regel besteht in diese Register für jedermann ein zumindest teilweises Einsichtsrecht. Da eine Einsicht mit wenigen Ausnahmen nicht über das Internet erfolgt/erfolgen kann, ist der Zugang zu relevanten Stiftungsdaten (Name, Sitz, Vertretungsorgane, etc.) schwerer als im Vergleich zu im Firmenbuch eingetragenen Rechtsträgern und im Vergleich zu im Vereinsregister eingetragenen ideellen Vereinen. ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Commerce
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Kai Erenli
Der IKEA-Katalog 2013 ist App-unterstützt in dieser Form verfügbar, die «Google Glasses» stehen kurz vor der Einführung, die Werbeindustrie wartet nur noch auf den großen Durchbruch. Die Rede ist von «Augmented Reality» - die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Aus rechtlicher Sicht stellen sich in Zusammenhang mit Augmented Reality auch neue Fragen, die von der urheberrechtlichen Würdigung über Haftungsfragen bis hin zu patentrechtlichen Themen reichen. Diese sollen im schriftlichen Beitrag erläutert und rechtlich bewertet werden.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Commerce
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Ralf Blaha
Von der Individualsoftwareentwicklung bis zur Zurverfügungstellung standardisierter Cloud Computing-Leistungen sind IT-Leistungen von einer großen Vielfalt geprägt. Bei der IT-Vertragserstellung wird vielfach versucht, diese Komplexität über den Einsatz von Allgemeinen Vertragsbedingungen (zB AGB der IT-Dienstleister und AVB-IT des Bundes) zu vereinfachen. Dies ist eine Gratwanderung: Der Einsatz von AVB reduziert zwar die Transaktionskosten beim Vertragsabschluss, da auf die Erstellung eines konkreten Projektvertrages verzichtet wird. Diesen Einsparungen können dann bei der Projektabwicklung aber weitaus höhere Kosten gegenüber stehen, wenn sich herausstellt, dass die AVB ...
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Commerce
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Antje Dietrich
Im vorliegenden Beitrag werden Konzepte vorgestellt, die die Markteilnehmer innerhalb eines Marktmodelles für einen sich selbstorganisierten Strommarkt für dezentral erzeugte elektrischer Energie unterstützen können. Schwerpunktmäßig soll zum einen auf den spontanen Vertragsabschluss in einem Spotmarkt für Strom und zum anderen auf die juristische Unterstützung eines rechtlichen Laien beim Abschluss eines Stromvertrages eingegangen werden. Den Teilnehmern werden am Marktplatz zwei Softwareagenten zur Seite gestellt, ein Experte für den spontanen Vertragsschluss, der Vertragsagent, der gegeben falls auch über verschiedene Kriterien verhandelt kann und ein Rechtsagent, ein Experte für Vertragsrecht.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): E-Commerce
Region: Deutschland
Sprache: deutsch

Urheberrecht

Michael Sonntag
Das Urheberrecht schützt Computerprogramme, doch lässt es eine Definition derselben vermissen. Dieser Beitrag versucht näher abzugrenzen, welche Arten von Computerdaten per Urheberrecht als «Programm» geschützt sind und welche nicht. Der Kernbereich ist zwar eindeutig, doch im Randbereich bestehen Unschärfen. Abhilfe wird durch Rückgriff auf den Terminus «Programmiersprache» vorgeschlagen, welcher eine deutlich klarere Beurteilung ermöglicht. Besprochen werden uA Webseiten, Konfigurationsdateien, Modellierungssprachen, Datenbankdefinitionen, Klassenbibliotheken sowie Schnittstellendefinitionen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Clemens Thiele
Für die «Autocompletefunktion» (Autovervollständigung) kombiniert Google die Ergebnisse des «geheimen» Suchalgorithmus mit der Suchaktivität andere Nutzer. Je häufiger nach einem Begriff gesucht wird, desto wahrscheinlicher ist sein Auftauchen in der Autovervollständigungsliste von Google. Die Vervollständigung von Suchanfragen erfolgt darüber hinaus «personalisiert», genauer gesagt, endgeräteabhängig. Daraus ergeben sich juristische Fragestellungen i.Z.m. dem Persönlichkeitsrecht Betroffener, dem Urheberrecht und der Suchmaschinenhaftung, denen der Beitrag nachgehen möchte.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Verena Stolz
Durch die Programmierung einer sog. Catch-All Funktion werden beliebige Sub-Level-Domains auf einen bestimmten Zielhost weitergeleitet; welche Zeichen als Sub-Level eingebeben werden, spielt dabei keine Rolle, weil die Second-Level-Domain so eingerichtet ist, dass sämtliche Sub-Level-Domains zielgerichtet weitergeleitet werden. Fraglich ist, ob dieser Vorgang eine Markenrechtsverletzung begründen kann.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Clemens Appl / Marlene Schmidt
Der EuGH hat sich in seiner Leitentscheidung in Rs C-128/11 «Oracle vs. Used Soft» für die Zulässigkeit des Handels mit «Gebrauchtsoftware» oder richtiger mit «Gebraucht-Softwarelizenzen» ausgesprochen. Er hat damit erstmals erkannt, dass sich der Erschöpfungsgrundsatz auch auf per Internet unkörperlich verbreitete Software, die mittels Download zum Kunden gelangt, erstreckt. Dieser grundlegende Ansatz lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres auf andere Werkarten übertragen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Katharina Bisset
In der Entscheidung C-128/11, Oracle v. UsedSoft stellt der EuGH fest, dass der Weiterverkauf von heruntergeladener Gebrauchtsoftware möglich ist. Auf dem Weg dorthin stellen sich durch das Urteil aber auch viele neue Fragen.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Clemens Nopp / Walter Hötzendorfer
In der Rs. C-128/11 (UsedSoft) entschied der EuGH durchaus überraschend, dass der urheberrechtliche Erschöpfungsgrundsatz auch auf Software anzuwenden ist, die nicht in Form eines physischen Datenträgers erworben wurde. Somit ist der Handel mit «gebrauchter», ursprünglich per Download bezogener Software zulässig. Es ist zu untersuchen, ob sich die Wertungen dieser Entscheidung auch auf andere digitale Güter wie Musikdateien und E-Books übertragen lassen und welche ökonomischen Auswirkungen die Zulässigkeit von Gebrauchtmärkten für solche Güter auf die beteiligten Akteure hat. Es zeigt sich, dass diese Auswirkungen in Summe meist positiv sind und im Einzelfall sogar die Produzenten vom Gebrauchthandel profitieren.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

Karl Flieder / Markus Painold
Ohne zündende Idee gibt es keine innovative Lösung, kein kreatives Artefakt und keine Verbesserung technischer Standards. Dennoch wird die Idee – Ausgangspunkt einer geistigen Schöpfung – aus unserer Sicht im geltenden Recht nicht gebührend gewürdigt. Das Urheberrechtsgesetz bspw. schützt lediglich die auf Ideen basierenden Werke und Patente werden ausschließlich für Erfindungen auf dem Gebiet der Technik erteilt, die gewerblich nutzbar sind. Wirtschaftliche Vorteile können aus Ideen i.d.R. nur gezogen werden, wenn sie geheim gehalten werden. Mit der Geheimhaltung geht jedoch nicht nur die persönliche Wertschätzung des Ideenträgers in der Öffentlichkeit verloren, es wird auch das allgemeine Wissen nicht bereichert.
Kategorie: Beiträge
Rechtsgebiet(e): Urheberrecht
Region: Österreich
Sprache: deutsch

 


 

 
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